{"id":117,"date":"2017-09-15T16:14:37","date_gmt":"2017-09-15T14:14:37","guid":{"rendered":"https:\/\/alenariha.wpcomstaging.com\/?p=117"},"modified":"2017-09-15T16:14:37","modified_gmt":"2017-09-15T14:14:37","slug":"meine-griechenland-highlights","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alenariha.com\/?p=117","title":{"rendered":"Meine Griechenland Highlights"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr 11 Tage war ich im August in Griechenland. Endlich! Es war immer ein gro\u00dfer Wunsch von mir, das Festland zu sehen. Insbesondere die Peloponnes, durch die ich 10 Tage lang kreuz und quer gefahren bin. Von einer Ausgrabungsst\u00e4tte zur anderen. Griechenland ist historisch gesehen, besonders interessant f\u00fcr mich.<br \/>\nDas antike Griechenland ist mein Spezialgebiet sozusagen. Deshalb war ich aufgeregt wie ein kleines Kind, das zum ersten Mal Disenyworld ist, als ich all diese Orte besuchte, von denen ich gelesen und \u00fcber die ich geschrieben (in Bezug auf Seminararbeiten f\u00fcr die Universit\u00e4t) habe. Klassiker wie die <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Akropolis von Athen<\/span><\/strong>, <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Mykene<\/span><\/strong>, <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Pylos<\/strong><\/span> und <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Olympia<\/strong><\/span> waren selbstverst\u00e4ndlich dabei. Noch dazu kommen folgende Orte: <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Sparta<\/strong><\/span>, <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Alt-Korinth<\/span><\/strong>, <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Nemea<\/strong><\/span>, <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Akrokorinth<\/span><\/strong>, <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Burg Larisa von Argos<\/span><\/strong> und <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Tyrins<\/span><\/strong>. Doch welche nun meine wirklichen Highlights sind, die ich nur jedem weiterempfehlen kann, egal ob &#8222;<strong><span style=\"color:#ff2457;\">Geschichtenerd<\/span><\/strong>&#8220; oder nicht, stelle ich nun vor!<\/p>\n<h2>Olympia<strong><br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" class=\"alignnone size-large wp-image-129\" src=\"https:\/\/alenariha.wpcomstaging.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/gri18.jpeg?w=768\" alt=\"gri18\" width=\"768\" height=\"1024\" \/><br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>Auf der Peloponnes war <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Olympia<\/span><\/strong> die erste Ausgrabungsst\u00e4tte, die ich besuchte. \u00dcber ein riesiges Areal erstreckt sich das antike Olympia, was dessen Bedeutung zus\u00e4tzlich Ausdruck verleiht. Die olympischen Spiele waren nicht die einzigen<strong><span style=\"color:#ff2457;\"> Pan-Hellenischen Spiele<\/span><\/strong>, die im Altertum abgehalten wurden, jedoch die Bedeutensten. Die Besiedelung von Olympia reicht bis ins <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Fr\u00fchelladikum I<\/span><\/strong> (3100 &#8211; 2650 v.Chr.) zur\u00fcck. Das <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Heiligtum des Zeus<\/span><\/strong> (s.unten) entstand bereits im 11. Jh.v.Chr., aber der erste Nachweis auf die Austragung sportlicher Wettk\u00e4mpfe findet sich kurz vor dem 7. Jh.v.Chr.<\/p>\n<figure id=\"attachment_140\" aria-describedby=\"caption-attachment-140\" style=\"width: 768px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img class=\"alignnone size-large wp-image-140\" src=\"https:\/\/alenariha.wpcomstaging.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/gri19.jpeg?w=768\" alt=\"gri19\" width=\"768\" height=\"1024\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-140\" class=\"wp-caption-text\">Die einzig stehende S\u00e4ule vom Tempel des Zeus. Andere Tempelreste sind im Museum ausgestellt<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Bauten in Olympia sind <strong><span style=\"color:#ff2457;\">klassisch<\/span><\/strong>, <strong><span style=\"color:#ff2457;\">hellenistisch<\/span><\/strong> &amp; <strong><span style=\"color:#ff2457;\">r\u00f6misch<\/span><\/strong>, wodurch sehr eindrucksvoll die jahrhundertelange Bedeutung dieses Ortes gezeigt wird. Nachdem Kaiser <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Theodosius II.<\/span><\/strong> die Spiele 426 endg\u00fcltig verbieten lie\u00df, wurde Olympia seinem Schicksal \u00fcberlassen, obwohl es Hinweise darauf gibt, dass die Spiele heimlich bis ins 6.Jh. fortgesetzt wurden.<\/p>\n\n<p><em>P.S.: Ist wie erw\u00e4hnt, ein Touristenhotspot, aber Vormittags und nach zwei Uhr ist weniger los und man hat mehr Ruhe \ud83d\ude09\u00a0<\/em><\/p>\n<h2>Sparta<\/h2>\n<figure id=\"attachment_160\" aria-describedby=\"caption-attachment-160\" style=\"width: 576px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img class=\"alignnone size-large wp-image-160\" src=\"https:\/\/alenariha.wpcomstaging.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/sparta3.jpg?w=576\" alt=\"sparta3\" width=\"576\" height=\"1024\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-160\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;<strong>Molon Labe<\/strong>&#8220; &#8211; &#8222;Kommt und holt sie euch&#8220;, soll K\u00f6nig Leonidas bei der Schlacht bei den Thermopylen 480 v.Chr. den Persern zugerufen haben, als man die Griechen aufforderte die Waffen niederzulegen. Das Bild oben zeigt sein Denkmal in Sparta.<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Sparta<\/strong><\/span> zu sehen war ein wahrliches Disneyworld f\u00fcr mich! Eine meiner Bachelorarbeiten habe ich auf Sparta fokussiert und die Milit\u00e4rtaktiken der Spartaner habe ich in einer meiner ersten Seminararbeiten behandelt. Es ist ganz klar, dass Sparta zu meinen historischen Favoriten geh\u00f6rt &#8211; <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Nerdalarm<\/strong><\/span>!<br \/>\nVon Touristen ist Sparta eher wenig besucht und trotz seiner enorm historischen Bedeutung in der Antike, vor allem in der <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Klassik<\/strong>,<\/span> wirkt es vergessen. Die wenige, touristische Pr\u00e4senz wird durch den freien Zugang zu den Ausgrabungsst\u00e4tten verdeutlicht. Aus der klassischen Zeit ist leider nicht mehr viel erhalten. Daf\u00fcr jedoch aus dem <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Hellenismus<\/strong><\/span>, der <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>r\u00f6mischen Zeit<\/strong><\/span> und des <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>byzantinischen Reiches<\/strong><\/span>. Au\u00dferdem wird die Ausgrabungsst\u00e4tte so wie ein Park von den Einwohnern genutzt. Auf den B\u00e4nken sitzen Jung und Alt, unterhalten sich und genie\u00dfen den Ausblick auf das heutige Sparta. Die Ausgrabungsst\u00e4tte selbst kann man in Ruhe genie\u00dfen und durch die Ruinen gehen. Es sind auch \u00fcberall Info-Schilder angebracht und alles gut erkl\u00e4rt. Die Lage der ehemaligen Stadt ist super, denn man geht eine sch\u00f6ne Runde und vers\u00e4umt somit auch keine wichtige Stelle. Vom <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Theater<\/span><\/strong>, <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Kirchen<\/strong><\/span> bis hin zur alten <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Agora<\/span><\/strong>, kann man die jahrhundertealte Geschichte und die Einfl\u00fcsse auf die Stadt feststellen. Wer sich f\u00fcr die Geschichte Spartas interessiert und die sch\u00f6ne Landschaft <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Lakoniens<\/strong><\/span> genie\u00dfen will, dem kann ich das nur ans Herz legen!\u00a0<span style=\"color:#000000;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n\n<h2><strong>Nemea\u00a0<\/strong><\/h2>\n<figure id=\"attachment_195\" aria-describedby=\"caption-attachment-195\" style=\"width: 617px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-195\" src=\"https:\/\/alenariha.wpcomstaging.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/img_20170826_121642_724.jpg?w=617\" alt=\"IMG_20170826_121642_724\" width=\"617\" height=\"1024\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-195\" class=\"wp-caption-text\">Besonders an diesem Zeus-Tempel ist, dass nur eine S\u00e4ule stand, als man mit den Ausgrabungen begann. In den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten hat man sich bem\u00fcht mit den vorhanden Tr\u00fcmmern einen Teil des Tempels wiederherzustellen. Dies ist definitiv gelungen!<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Osten der Peloponnes war <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Nemea<\/span><\/strong> einer unserer ersten Stopps. Im Altertum fanden hier die <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Nemeischen Spiele<\/span><\/strong> (auch <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Nemeen<\/strong><\/span> genannt) statt, eines der vier bedeutenden panhellenischen Hauptspiele Griechenlandes. Die Spiele fanden alle zwei Jahre statt, entweder ein Jahr nach oder vor den <strong><span style=\"color:#ff2457;\">olympischen Spielen<\/span><\/strong>. Wie Olympia ist Nemea und seine Umgebung seit fr\u00fchester Zeit besiedelt. Ausgrabungen und Forschung in den letzten Jahren zeigen, dass diese Region seit dem <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Neolithikum<\/span><\/strong> (7000 &#8211; 3000 v. Chr.) besiedelt ist. Ab dem 6. Jh.v.Chr. sind die Nemeen erstmals historisch dokumentiert. Nemea ist bei weitem nicht so stark besucht wie Korinth und Mykene, die in der N\u00e4he liegen. Daher kann man sich ganz entspannt durch die Ruinen bewegen und m\u00f6glichst genau anschauen. Die Ausgrabungsst\u00e4tten befinden sich an zwei verschiedenen Orten: Um das <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Zeus-Heiligtum<\/span><\/strong> (s.oben), wo sich auch das Museum befindet, und das <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Stadion<\/span><\/strong>. Das Stadion selbst befindet sich gleich in der N\u00e4he des Zeus-Tempels, mit dem Auto nicht mal eine Minute entfernt. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war der gew\u00f6lbte Durchgang zum Stadion besonders beeindruckend. Bis zu 40.000 Zuschauer hatten Platz.<br \/>\nEin Besuch lohnt sich auf jeden Fall!<\/p>\n\n<h2>Mykene<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-222\" src=\"https:\/\/alenariha.wpcomstaging.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/img_20170827_113451_9178.jpg?w=616\" alt=\"IMG_20170827_113451_9178\" width=\"616\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Mykene war ein weiteres Disneyworld f\u00fcr mich! Diese Stadt gibt der <strong><span style=\"color:#ff2457;\">mykenischen Kultur<\/span><\/strong> ihren Namen und von dort stammt auch einer der bekanntesten K\u00f6nige der Mythologie: <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Agamemnon<\/span><\/strong>. Von hier plante er seinen Feldzug gegen <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Troja<\/span><\/strong> und zur\u00fcck aus dem zehnj\u00e4hrigen Krieg, fand er in seinem Palast den Tod.<br \/>\nDie Besiedelung Mykenes und seiner Umgebung reicht ebenfalls bis in Neolithikum zur\u00fcck. Seine gro\u00dfe Bl\u00fcte erlebte Mykene im 14. und 13. Jh. v.Chr., der sp\u00e4ten <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Bronzezeit<\/span><\/strong> (oder auch <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Sp\u00e4thelladikum<\/span><\/strong> genannt). Funde von Schriften und gro\u00dfen Sch\u00e4tzen zeigen die besondere Bedeutung und Entwicklung der Stadt. Mykene ist nat\u00fcrlich ein Touristen-Hotspot! Trotzdem war es dort besonders eindrucksvoll f\u00fcr mich. Die <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Grabzirkel<\/span><\/strong> (s.unten), die <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Tholos-Gr\u00e4ber<\/strong><\/span> (s.unten), die \u00dcberreste des Palastes wie auch anderer Geb\u00e4ude und selbstverst\u00e4ndlich die <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Zyklopen-Mauern<\/strong><\/span> mit dem <strong><span style=\"color:#ff2457;\">L\u00f6wentor<\/span><\/strong>.<\/p>\n\n<p>Zun\u00e4chst wunderte es mich, weshalb man sich diesen Platz f\u00fcr eine Stadt bzw. ein Palastzentrum aussuchte. Doch als ich ganz oben war, bot sich mir ein Blick \u00fcber die gesamte Umgebung Mykenes. Von dort sieht man bis zur Meeresbucht, wo <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Argos<\/span><\/strong> und <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Tyrins<\/span><\/strong> ebenfalls sehr nahe liegen. Hinten war die Stadt gesch\u00fctzt von einem Berg.<br \/>\nNach <strong><span style=\"color:#ff2457;\">1200 v.Chr.<\/span><\/strong> kam die Wende. Mykene und einige andere Palastzentren, wie Pylos und Tyrins, wurden zerst\u00f6rt und nicht wieder aufgebaut. Besiedelt blieb die Stadt jedoch weiter. In der <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Klassik<\/span><\/strong> war die Bev\u00f6lkerungsanzahl geschrumpft und die restlichen Bewohner wurden schlie\u00dflich durch die <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Agriver<\/span><\/strong> verschleppt (um 468 v.Chr.) W\u00e4hrend der <strong><span style=\"color:#ff2457;\">hellenistischen Zeit<\/span><\/strong> wurde die Stadt wiederbesiedelt und einige Bauwerke, wie ein Theater, errichtet. Trotz ihres tragischen Niedergangs, machen einem die Gr\u00f6\u00dfe der Ausgrabungsst\u00e4tte die Wichtigkeit dieser Stadt in der Vergangenheit wieder bewusst und l\u00e4sst einen staunen. Ein Besuch ist auf jeden Fall wert!<\/p>\n\n<h2>Akrokorinth<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_246\" aria-describedby=\"caption-attachment-246\" style=\"width: 3880px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-246\" src=\"https:\/\/alenariha.wpcomstaging.com\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/img_20170830_190818.jpg\" alt=\"IMG_20170830_190818\" width=\"3880\" height=\"2336\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-246\" class=\"wp-caption-text\">Dort wo die gro\u00dfen Wacht\u00fcrme sind, befindet sich ein Haupttor und der letzte vom insgesamt drei Mauerringen auf Akrokorinth<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Mittelalter<\/strong><\/span> in Griechenland ist zwar spannend, aber nicht unbedingt eines meiner &#8222;Lieblingsgebiete&#8220;. Ich wei\u00df kaum etwas \u00fcber das griechische Mittelalter und dar\u00fcber hinaus. Aber <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Akrokorinth<\/span><\/strong>&#8230;. Akrokorinth war einfach nur WOW! Die \u00e4u\u00dferste Mauer spannt sich um den gesamten Berg, und der ist sehr gro\u00df. Immerhin ist der Berg so gro\u00df, dass eine Stadt darauf Platz gehabt hat. Wie viele Gebiete in Griechenland und Orte, die ich bereits vorgestellt habe, ist Akrokorinth bereits sehr lange besiedelt. Erste Spuren reichen bis ins Neolithikum, doch w\u00e4hrend der Bronzezeit wurde die Siedlung zerst\u00f6rt und war lange nicht mehr bewohnt. In seiner Umgebung jedoch siedelten Menschen weiter, wie etwa <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Lechaion<\/span><\/strong> direkt am Meer.<\/p>\n<p><div id='gallery-6' class='gallery galleryid-117 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.alenariha.com\/?attachment_id=267'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.alenariha.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/zeushera-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.alenariha.com\/?attachment_id=268'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.alenariha.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/dancingbaccus-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n<br \/>\nDass Akrokorinth eine strategisch besonders gute Stelle ist, war jedem klar, denn um 1000 v.Chr. lassen sich wieder Besiedelungsspuren nachweisen. Von dort blickt man bis zum <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Isthmus von Korinth<\/span><\/strong>, dem korinthischen Meeresbusen, der Stadt <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Korinth<\/span><\/strong> selbst wie auch auf die benachbarten Ebenen bis nach\u00a0<strong><span style=\"color:#ff2457;\">Argolis<\/span><\/strong> und <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Achaia<\/span><\/strong>. Korinth erlangte im 8.Jh. v.Chr. seine Unabh\u00e4ngigkeit von Argos wieder und der tyrannische Herrscher <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Kypseos<\/span><\/strong> lie\u00df Akrokorinth im 7.Jh. befestigen.<br \/>\nIn der ersten H\u00e4lfte des 2. Jh. v.Chr. zerst\u00f6rten die R\u00f6mer die Stadt und Akrokorinth.<br \/>\n100 Jahre sp\u00e4ter, wurde die Stadt erst wieder besiedelt.<br \/>\nAkrokorinth wechselte im Laufe der Jahrhunderte oft seinen Besitzer und alle haben ihre Spuren hinterlassen, indem sie die Befestigung erweiterten. Von den <strong><span style=\"color:#ff2457;\">R\u00f6mern<\/span><\/strong> zu den <span style=\"color:#ff2457;\"><strong>Byzantinern<\/strong><\/span>, <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Franken<\/span><\/strong>, <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Kreuzfahrern<\/span><\/strong>, <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Osmanen<\/span><\/strong> bis zu den <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Venezianern<\/span><\/strong>. Im 19. Jh. geriet Akrokorinth schlie\u00dflich wieder in den Besitz der <strong><span style=\"color:#ff2457;\">Griechen<\/span><\/strong>. Jedoch verlor die Festung bald ihre strategische Bedeutung und sie wurde ihrem Verfall \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Auf Akrokorinth kann es recht windig werden, trotzdem w\u00fcrde ich einen Abstecher empfehlen. Weiteres empfehle ich gutes Schuhwerk, weil die Steine an den Hauptwegen rutschig sind und es steileres Gel\u00e4nde gibt. Mit Flip-Flops und Sandalen riskiert man unn\u00f6tig hinzufallen oder sich die F\u00fc\u00dfe zu zerkratzen. Der Wanderer ist klar im Vorteil! Am besten bereits am Vormittag, denn man wird mindestens eine Stunde dort oben sein, um sich so viel wie m\u00f6glich anzusehen. Au\u00dferdem schlie\u00dft Akrokorinth bereits um 15 Uhr und ab Mittag sind mehr Touristen dort, als Vormittags. Wer sich f\u00fcr Geschichte interessiert, sich einen Ausblick \u00fcber eine weite Landschaft und das Meer mit historischen Flair g\u00f6nnen will, kann ich Akrokorinth nur ans Herz legen!<\/p>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr 11 Tage war ich im August in Griechenland. Endlich! Es war immer ein gro\u00dfer Wunsch von mir, das Festland zu sehen. Insbesondere die Peloponnes, durch die ich 10 Tage lang kreuz und quer gefahren bin. Von einer Ausgrabungsst\u00e4tte zur anderen. Griechenland ist historisch gesehen, besonders interessant f\u00fcr mich. Das antike Griechenland ist mein Spezialgebiet &hellip;<\/p>\n<p class=\"read-more\"> <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.alenariha.com\/?p=117\"> <span class=\"screen-reader-text\">Meine Griechenland Highlights<\/span> Weiterlesen &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":116,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"default","ast-global-header-display":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":""},"categories":[1,10,26,60],"tags":[44,47,56,29,67,52,45,53,68,69,70,71],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.alenariha.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.alenariha.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.alenariha.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alenariha.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alenariha.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=117"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.alenariha.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alenariha.com\/index.php?rest_route=\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.alenariha.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alenariha.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.alenariha.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}